SOS-Kinderdörfer erhalten 40.000 Euro als Erlösanteil aus zwei Berliner Immobilienprojekten

Berlin / Köln. Einen Scheck im Wert von 40.000 Euro erhielt die gemeinnützige Organisation SOS-Kinderdörfer weltweit von den Vertretern der Immobilienunternehmen F&B-Gruppe, Streletzki-Gruppe und pantera AG. Entgegengenommen wurde die Spende bei einem Treffen in Berlin an der Spreegold-Immobilie auf der Halbinsel Stralau durch Sabine Fuchs, Geschäftsführerin von SOS-Kinderdörfer Global Partner.

Die Summe ergibt sich aus einem Erlösanteil von jeweils 20.000 Euro am Verkauf zweier Immobilienprojekte in der Bundeshauptstadt. Am Prenzlauer Berg in der Greifswalder Straße restauriert die F&B-Gruppe eine Gründerzeitimmobilie, in der Anfang des 19. Jahrhunderts noch eine Pferdekutschen- Manufaktur untergebracht war. 45 Wohnungen wurden dort verkauft. Auf der Halbinsel Stralau modernisiert die Streletzki-Gruppe unter dem Label Spreegold ein ehemaliges Verwaltungsgebäude mit einzigartigem Blick auf Spree und Berliner City. Dort entstehen 114 Wohnungen (www.spreegold-pantera.de).

Einzigartige Kooperation

Den Exklusiv-Vertrieb der Wohnungen hatte in beiden Fällen die pantera AG übernommen. Diese schloss 2011 mit SOS-Kinderdörfer Global Partner eine einzigartige Kooperation. Von jedem Projekterlös des Unternehmens, das auch als Immobilienentwickler tätig ist, erhält die gemeinnützige Organisation einen festen Anteil. Auf dieser Grundlage wurde bereits im Frühjahr 2012 eine erste Erlösbeteiligung am pantera-Objekt „Neue Hofgärten“ in Ludwigshafen von 35.000 Euro an die gemeinnützige Organisation weitergeleitet.

„Ich bin froh, dass die F&B-Gruppe und die Streletzki-Gruppe sich dieser Regelung für ihre Berliner Projekte angeschlossen haben“, erläutert pantera-Vorstand Michael Ries. Für Bernd Ehret, Chef der F&B-Gruppe war das eine klare Angelegenheit: „Diese Spende geht direkt an eine SOS-Klinik in Somalia, die einzige medizinische Versorgung weit und breit.“ Und Julian Streletzki ergänzt: „Da die Kinder und Mütter aus den SOS-Dörfern ansonsten auch bei leicht behandelbaren Krankheiten in großer Gefahr sind, ist das eine hervorragende Verwendung für den durch unser Stralau-Objekt ermöglichten Betrag.“

Für Michael Ries ist das dauerhafte Engagement für Kinder eine Herzenssache. „Ein Dach über dem Kopf zu haben bedeutet nicht nur, in einem Haus zu wohnen. Bei den SOS-Kinderdörfern steht ein Dach für Schutz und Familie. Allein damit verkörpert diese Organisation alles, was auch uns wichtig ist“, erläutert Michael Ries.

Deutliche Umsatzsteigerung steigert Spendenaufkommen

Und weitere Spenden, welche durch die Erlösbeteiligung an Immobilien-Projekten ermöglicht werden, stehen an. „Da inzwischen alle 254 Wohnungen unseres denkmalgeschützten Objektes in Ludwigshafen verkauft sind, wird es hier in Kürze eine weitere Zahlung geben“, kündigt Michael Ries an.

Und auch die weiteren Aussichten in dieser Hinsicht sind gut, da die SOS-Kinderdörfer von jedem Projekterfolg der pantera AG profitieren. 2011 konnte die pantera AG ihren Immobilienumsatz im Vergleich zu 2010 auf insgesamt 53,5 Millionen Euro verdreifachen. 2012 erwartet Michael Ries nun sogar mehr als 60 Millionen Euro Umsatz. Dazu gehören auch mehrere weitere Objekte in Berlin. So entstehen beispielsweise im Rahmen eines Joint Ventures in der Chausseestraße mehr als 300 Wohnungen. Ries verspricht heute schon: „Auch von diesem Objekt werden die SOS-Kinderdörfer umfänglich profitieren können.“

Pressemitteilung zum Download (PDF)

Zurück